Theater der Nachkriegszeit

Viele Kugeln, die mit geraden Stangen verbunden sind
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Am Beispiel von Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“
„Biedermann und die Brandstifter. Ein Lehrstück ohne Lehre“ (1958) ist neben „Andorra“ Max Frischs bekanntestes Drama und von den Schauspielbühnen nicht mehr wegzudenken.
Zum Inhalt: Der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann nimmt zwei Brandstifter in seinem Haus auf, obwohl sie ihm von Anfang an zu verstehen geben, dass sie sein Anwesen anzünden werden. Statt sich gegen die offenkundige Gefahr zu wehren, versucht er, die Kriminellen durch freundliches Entgegenkommen gnädig zu stimmen.
In unserem Seminar werden wir uns mit dem Inhalt und verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten des parabelhaften Dramas befassen. Dabei werden wir etwa erörtern, inwiefern dieses Stück keine Tragödie darstellt und inwiefern die Rolle von Biedermann als Paradebeispiel für politische Dummheit gilt. Darüber hinaus werden wir ergründen, welche Parallelen sich zu unserer heutigen Gesellschaft ziehen lassen. Das Ganze werden wir einordnen in die Theaterlandschaft der Nachkriegszeit.
Eine vorige Lektüre des Stücks ist sinnvoll, jedoch keine Voraussetzung.
Die Referentin Nina Piorr ist Kultur- und Literaturwissenschaftlerin M. A. und Autorin. 


1 Vormittag, 19.02.2027
Freitag, 09:30 - 12:00 Uhr
1 Termin(e)
Fr 19.02.2027 09:30 - 12:00 Uhr Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9 /1, 71638 Ludwigsburg, Raum 303, 3. OG
Nina Piorr
2621182 
Kursgebühr: 18,00 €

Belegung: 
Plätze frei
(Plätze frei)
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