Ist Ihnen schon mal aufgefallen auf wie vielen Bildern ein Hund zu sehen ist? Wenn man bewusst nach ihnen sucht, begegnen sie einem auf sehr vielen Bildern. Bereits die alten Ägypter verehrten ihre Hunde und ließen sie nach ihrem Tod sogar einbalsamieren. Über die Jahrhunderte hinweg steht der Hund als ein Symbol für Liebe, Treue und Zuverlässigkeit. Ab der Neuzeit beginnt man den Hund um seiner selbst willen zu betrachten und als bildwürdiges Motiv zu sehen. Der Hund selbst und seine immer inniger werdende Beziehung zum Menschen werden Gegenstand der Malerei. In einem Streifzug quer durch die Kunstgeschichte begegnen wir den Hunden und ihren Malern auf sehr unterschiedliche Weise. Große Künstler wie Tizian, Goya, Rembrandt und Picasso zeigen uns, wie sie ihr Lieblingstier gesehen haben. Oft sind es regelrechte Liebeserklärungen der Maler an ihren treuen Weggefährten. Sie werden staunen, wo sich überall Hundeportraits finden und v.a. welche Bedeutungen sie haben.
Nicole Reiner studierte Kunstgeschichte und Romanistik an der Universität Stuttgart.