Die offenen Fragen Lateinamerikas II - von den Anden in die Karibik


Zwischen dem Norden und dem Süden des amerikanischen Kontinents verläuft eine heiß umkämpfte Grenze. Es ist die Grenze zwischen Mexico und den USA, die im 19. Jahrhundert immer weiter nach Süden wanderte. An ihr entzündet sich der Konflikt zwischen unterschiedlichen Grenzphilosophien, und es ist die Grenze zwischen einer Großmacht und „ihrem“ Hinterhof. Fast alle Länder Lateinamerikas durchliefen in den letzten 50 Jahren vier Phasen: eine diktatorische, eine ultraliberalistische, eine sozialreformerische und eine restaurative Phase. In fast allen Phasen spielten die USA eine herausragende Rolle. In vier Schritten betrachten wir zunächst die andinen Länder Peru und Kolumbien, in denen lange und blutige Bürgerkriege tobten. Danach fragen wir nach den Ursachen der venezolanischen Tragödie. Es folgt Mexico mit seiner ganz besonderen geostrategischen Lage und seinen gewaltigen soziopolitischen Problemen. Schließlich betrachten wir die Perspektiven des Landes, das die berühmte Monroe-Doktrin seit 60 Jahren erschüttert: Cuba. Wieder nähern wir uns den Sozialgeschichten dieser Länder über die Bilder, die Cineast(innen) von ihnen gemacht haben.

Axel Eberhardt ist Kultur- und Politikwissenschaftler.



4 Vormittage, 12.11.2019 - 03.12.2019
Dienstag, wöchentlich, 09:30 - 12:00 Uhr
4 Termin(e)
Axel Eberhardt
1921112
Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg, Raum 310, 3. OG
Kursgebühr:
53,00
(43,00 €), inkl. Skript

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