Der Beginn des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und Frankreich


Vor 80 Jahren überfielen deutsche Truppen die Republik Polen und gaben damit den Startschuss zu einem von langer Hand geplanten und von Hitler und seinen Generälen gewollten Krieg. Nicht nur wurde dieser Krieg zu einem weltweiten Konflikt, auch hatte er für die Zivilbevölkerung auf allen Seiten bislang nie dagewesene Folgen: Erstmals starben in einem „modernen“ bewaffneten Konflikt mehr Zivilisten als Militärangehörige. In einem kaum vorstellbaren Ausmaß war der Massenmord keine Folge des Krieges, sondern dessen Ziel. Mit dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki begann am Ende des Krieges das Zeitalter des atomaren Schreckens, was für den französischen Philosophen und Schriftsteller Georges Bataille gar das „Ende“ der Geschichte einläutete.

Nicht nur überschritten im Zweiten Weltkrieg Millionen Soldaten Grenzen, auch verschob der Zweite Weltkrieg Grenzen sowohl geographisch wie auch militärisch und moralisch.
Der Historiker Prof. Dr. Johannes Großmann (Uni Tübingen) berichtet im Gespräch mit Dr. Nicholas Williams von den Auswirkungen, die der Beginn des Zweiten Weltkriegs auf das gesellschaftliche Leben in Deutschland und Frankreich hatte.



1 Abend, 05.12.2019
Donnerstag, 19:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Prof. Dr. Johannes Großmann
1921012
Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg, kleiner Saal, Hochparterre
Abendkasse: 8,00 €