Erinnerungen an Exil und Heimat
Songs of Exile, Stories of Home

Szenische Lesung mit Musik
Erinnerungen an die Ereignisse einer Kindheit in Berlin 1927 – 1938. Max Newman schreibt die Memoiren einer jüdisch-protestantischen Familie aus Berlin Tempelhof. In autobiografischen Erzählungen gibt er tiefe Einblicke in das Leben der Familie während des Nazi-Regimes und der Vorkriegsjahre - und wie sich das Leben der Familie dramatisch veränderte. Die Familie flüchtet schließlich nach Großbritannien. Diana Kölz, ihre Tochter Constanze Kölz und ihre Schwester Julia Holden bringen die Kindheitserinnerungen ihrer Mutter und Großmutter Eve Rachel Holden und ihres Onkels Max Newman als szenische Lesung mit Musik auf die Bühne. Der Abend wird musikalisch unter der Leitung von Poldy Tagle begleitet mit Liedern wie Schuberts "Forelle", Mendelssohns "Auf Flügeln des Gesangs" und "Das Buchenwaldlied". Die Erstaufführungen des Stücks fand im Mai 2019 in Mailand statt, am 30. Januar 2020 folgte eine weitere in London. Die Aufführung in Ludwigsburg ist die Premiere des Stücks in Deutschland. Sie schließt sich an die jährliche Erinnerungs-Veranstaltung auf dem Synagogenplatz an, die um 18:00 Uhr beginnt.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz.

Die Aufführung findet in Präsenz statt, wird aber parallel live gestreamt.
Wenn Sie online teilnehmen möchten, melden Sie sich für die Veranstaltung an. Die Zugangsdaten erhalten Sie dann vor Veranstaltungsbeginn.
Wenn Sie in Präsenz teilnehmen möchten, kommen Sie ohne Anmeldung zur Abendkasse und können gegen 10€ Eintritt an der Präsenzaufführung teilnehmen.

Interview mit Diana Kölz zur Entstehung der Szenischen Lesung "Erinnerungen an Exil und Heimat" aus dem aktuellen Programmheft

Das Projekt wird gefördert durch das Verbandsprojekt "Was hält unsere Gesellschaft zusammen?". Das Verbandsprojekt sucht nach Antworten auf eine der meist gestellten Fragen der letzten Zeit. Es fördert Veranstaltungen der Volkshochschulen in Baden-Württemberg, die dazu beitragen können, einer voranschreitenden Spaltung unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.
Verschiedene Generationen stellen in der Szenischen Lesung, Erinnerungen und Erfahrungen aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Perspektiven dar. Zentral ist dabei die Frage, wie individuelle und gesellschaftliche Erinnerungen unser Handeln im Hier und Jetzt prägen. Welche Erinnerungen prägen unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, welche werden als richtungsweisend wahrgenommen? Antisemitismus und Flucht waren 1938 genauso relevante Themen wie 2021. In diesem vielseitigen Projekt werden unterschiedlichste Antworten darauf gefunden, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gemeinsam gestaltet und erfahren werden kann. 





1 Abend, 10.11.2021
Mittwoch, 19:15 - 20:45 Uhr
1 Termin(e)
Diana Kölz
Poldy Tagle
Till Breitkreutz
Paula Scholz
Julia Holden-Cuonzo
Constanze Kölz
Siegfried Fischer
2122401 (Präsenz und online)
Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg, kleiner Saal, Hochparterre
Teilnahme Online:
6,00

Belegung: 
 (Plätze frei)
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