Zwischen Hof und Kirche: Die musikalische Welt des Johann Adolf Hasse


Hätte man einen Kunstkenner des mittleren 18. Jahrhunderts nach den großen Namen der aktuellen Musikszene in Europa gefragt, so wäre sicher bald der Name „Hasse“ genannt worden. Als professioneller, an den Höfen von Dresden und Wien gefeierter Opernkomponist sowie als gelegentlicher „Lieferant“ von katholischer Kirchenmusik (Messen, Requiem, Mariengesänge) ragt seine Wirkung noch bis in die Zeit des jungen Mozart hinein. Hasse gehört heute zu den mit Begeisterung „Wiederentdeckten“, man kann geradezu von einer Hasse-Renaissance sprechen. Der feine, höfisch-galante Ton, der seine Musik überwiegend kennzeichnet, trifft wieder auf offene Ohren – jenseits von traditionellen Klischees wie „Ausläufer des Barock“ oder „Vorklassiker“. Seinem Lebensweg und seinem Schaffen für Hof und Kirche ist der Überblicksvortrag gewidmet, selbstverständlich mit vielen Klangbeispielen.

Dr. phil. Herbert Lölkes studierte ev. Theologie, Religionswissenschaft und Musikwissenschaft. Er ist tätig als Universitätsdozent, Rundfunkmitarbeiter, Verlagslektor und Publizist.





1 Abend, 05.12.2019
Donnerstag, 18:30 - 20:00 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Herbert Lölkes
1921051
Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg, Raum 303, 3. OG
Kursgebühr:
12,00
Belegung: 
 (Plätze frei)