Recht auf Wasser? 25. September - mit Rodrigo Mundaca

Rodrigo Mundaca kämpft für etwas, was selbstverständlich sein sollte: für das Recht auf Wasser. In diesem Jahr wird er für sein Engagement mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis geehrt. Zu Recht, denn der chilenische Agraringenieur hat Großes geleistet. Er kämpft für das Grundrecht auf Wasser und damit gegen die mächtigen Avocado-Barone im Petorca-Tal. Deren Plantagen entziehen den umliegenden Dörfern und Bauern genau jenes lebenswichtige Wasser, das sie zum Leben und Überleben bräuchten.

 

Was an die Geschichte von David und Goliath erinnert, ist inzwischen zu einem Musterfall des Fairen Handels und des Globalen Lernens geworden. Avocados aus dem Petorca-Tal „genießen“ seit einigen Jahren mehr Aufmerksamkeit, als den Plantagenbesitzern, den großen Exporteuren und den Handelsketten in Europa lieb ist. Deshalb wird Mundacas Leben bedroht. Doch er kämpft nicht mehr alleine. Seine Bewegung MODATIMA  (Bewegung zur Verteidigung des Zugangs zum Wasser, zur Verteidigung des Bodens und zum Schutz der Natur) trägt einen sperrigen Namen. Aber die NGO ist außerordentlich kreativ und erstaunlich schlagkräftig. Die Wellen, die sie verursachen, haben inzwischen den Atlantik überquert. Avocados aus Petorca fliegen immer öfter aus dem Sortiment der Handelsketten. Was macht MODATIMA so erfolgreich? Rodrigo Mundaca hat Antworten darauf.

 

Spanisch mit zusammenfassender Übersetzung. Kurzer Dokumentarfilm zur Einleitung.

 

Die Einnahmen des Abends gehen an MODATIMA.

 

 

In Kooperation mit: Fairtrade Agendagruppe Ludwigsburg, terre des hommes, NaturVision Filmfestival und amnesty international - Gruppe Ludwigsburg.


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25.09.19, Mi, 19:00 - 21:00 Uhr
Kulturzentrum, kleiner Saal, Hochparterre
Abendkasse: 8,00 € (5,00 €)